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Saftkunde

Unterschiede der Fruchtsaft Kategorien

Direktsaft 100 %

Das Beste der Natur

Direktsaft wird nach dem Pressen direkt und ohne Umwege weiterverarbeitet. Nach kurzer schonender Erhitzung zur Haltbarmachung wird er sofort abgefüllt, oder für spätere Abfüllung in Edelstahltanks mit unterschiedlichen Fassungsvermögen zwischengelagert. Es wird nichts zugesetzt oder entzogen. Direktsaft ist das Beste, was die Natur uns bietet.

Was ist drin:

  • 100% Direktsaft
  • ohne Zusätze
  • ohne Konservierungsstoffe
Fruchtsaftgetränk

Erlaubt ist, was schmeckt

Fruchtsaftgetränke haben den geringsten Fruchtanteil, dieser liegt meistens zwischen 6 und 30 %. Der Hauptbestandteil ist somit Wasser. Zugesetzt werden oft Zucker und Fruchtaromen.

Was ist drin:

  • 6-30% Fruchtanteil
  • Zusätze wie Zucker und Aromen
  • ohne Konservierungsstoffe
Fruchtsaft

Fruchtsaft aus Konzentrat 100 %

Dem frisch gepressten Saft wird durch Verdampfen das fruchteigene Wasser entzogen. Der Fruchtsaft wird somit auf ca. 1/6 seines Ursprungsvolumens verdichtet. Man vermeidet hierdurch hohe Transport- und Lagerkosten. Vor der Abfüllung wird das Konzentrat mit speziell aufbereitetem Trinkwasser auf sein ursprüngliches Volumen rückverdünnt. Es bleibt ein reiner Fruchtsaft ohne Zusätze.

Was ist drin:

  • 100% Fruchtsaft
  • ohne Zusätze
  • ohne Konservierungsstoffe
Fruchtsaftschorle

Die prickelnde Erfrischung

Das besondere bei unseren spritzigen Fruchtsaftschorlen liegt in der Herstellung aus Direktsaft, dem Wasser und Kohlensäure zugefügt wird. Der Fruchtgehalt unserer Apfelsaftschorle beträgt 65%, der unserer Rhabarberschorle 40%. Dieser Fruchtgehalt liegt weit über dem Mindestfruchtgehalt, der sich nach den Vorgaben für Nektare richtet.

Was ist drin:

  • 25-65% Fruchtanteil aus Direktsaft
  • Wasser und Kohlensäure Zusatz
  • ohne Konservierungsstoffe
Fruchtnektar

Bunt und lecker

Einige Fruchtsorten haben einen hohen Säuregehalt, sie sind daher nicht pur zu genießen. Fruchtnektar wird deshalb Wasser und oft Zucker zugesetzt, um die Säfte auf Genussstärke zu bringen. 

Was ist drin:

  • 25-75% Fruchtanteil
  • Wasser und Zucker Zusatz
  • ohne Konservierungsstoffe
Fruchtwein

Fruchtig und lecker

Intensiv fruchtig und vollmundig im Geschmack. Im Sommer als leichte Schorle mit Mineralwasser oder als Heißgetränk in der kalten Jahreszeit.

Was ist drin:

  • 4-15% Alkoholgehalt
  • enthalten Sulfite
  • heiss oder kalt genießen

So wird aus der Frucht ein Saft

So wird aus der Frucht ein Saft

Die Presse hat eine Kapazität von 20 Tonnen pro Stunde. Dies entspricht ca. 100-150 Tonnen am Tag ( das sind ca. 6 Sattelzüge). Verarbeitet wird ungespritztes Obst aus der Region. Bei Rhabarber sind ca. 80 Tonnen pro Tag zwischen Mai und Juni. Die Presse erreicht dabei eine sehr hohe Ausbeute.

Die erste Aussortierung von Faulem oder angefaultem Obst erfolgt bereits an der Waage, beim Laubfang wird dann nochmals manuell aussortiert. Für den Transport in die Presse wird das Obst geschwemmt, hier erfolgt eine erste Vorreinigung unter ständiger Zuführung von Frischwasser.
Danach wird das Obst durch den Elevator (Edelstahlschnecke konisch) unter Druck mit Frischwasser in die Mühle transportiert.
Das Obst wird zermahlen und es entsteht die Maische. Die Maische wird mit Hilfe einer Pumpe in die Presse transportiert. Der Apfel wird gehäckselt, dabei bleiben Stiele und Kerne weitestgehend ganz.

Eventueller Wurmbefall ist zu diesem Zeitpunkt bereits in der Regel nicht mehr vorhanden, da die Würmer nicht im Apfel verbleiben sondern gerade beim Fallobst den Apfel wieder verlassen. Dazu ist ein Mehlwurm kleiner als ein Kern, so dass dieser nicht gepresst sondern ausgeschieden wird und unversehrt in dem Trester zu finden ist.
Der Trester dient unter anderem zur Wildfütterung oder wird an die Landwirtschaft abgegeben. Keinesfalls wird dieser als Abfallprodukt entsorgt.

Dann gelangt der Saft zum Drehsieb, in dem Restpartikel entfernt werden. Hier ist ein Zählwerk zur Mengenkontrolle zwischengeschaltet. Im Seperator (Zentrifuge) werden die Fruchtpartikel vom Saft getrennt.
Seperator: mechanisches Verfahren zum Entfernen von feinsten Trubpartikeln, da sich ansonsten ein Trubabsatz von 2cm bilden würde.
Es erfolgt eine Kurzzeiterhitzung (einige Sekunden) auf 75 Grad, um den Saft keimfrei zu machen. Der Saft wird im Tank zwischengelagert.
Um klaren Apfelsaft zu erhalten durchläuft der Saft die Microfiltrationsanlage. Hier werden dem Saft die Trübstoffe entzogen, es erfolgt die Schönung mit Hilfe von Erbsensubstrat, also ohne chemische Zusätze. Zuletzt durchläuft der Saft noch den Kieselgurfilter zur letzten Filterung. Diesen Prozess nennt man Schönung.
Fruchtsäfte und Nektare werden ausschließlich auf physikalischem Weg durch Pasteurisation haltbar gemacht.
Beim Füllvorgang erfolgt eine kurze Erhitzung auf ca. 83 Grad, die Kerntemperatur beim Abfüllen beträgt dann 78 Grad, wobei die Vitamine und Spurenelemente bestmöglich erhalten bleiben.
90% der Keime (die für den Verderb verantwortlichen Microorganismen) werden bereits bei einer Temperatur von 60 Grad abgetötet.
Nach der Erhitzung werden die Flaschen dann in dem Rückkühler auf Raumtemperatur zurückgekühlt. Der Saft in nun haltbar ganz ohne den Einsatz von Konservierungsstoffen.
Die Füllanlage hat eine Kapazität von 10.000 Flaschen in der Stunde.
Zur Lagerung dienen verschiedene Edelstahltanks mit unterschiedlichen Fassungsvermögen zwischen 10.000 und 60.000 Litern.
Die Tanks sind kühl- und heizbar und werden vorrangig zur kurzfristigen Lagerung (Tage) oder Mischen der Säfte gebraucht. Die großen Tanks sind vorrangig zum längerfristigen (6 Monate) Einlagern des Saftes, hauptsächlich Apfelsaft und Rharbarbersaft.

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